Nachrichten - Wissenschaft
| Stress beeinflusst die Partnerwahl
Trier/London (dpa) - Die meisten Menschen wählen einen Partner, der ihnen relativ ähnlich sieht. Stress scheint dieses Muster umzukehren: Gestresste Männer bevorzugen Partnerinnen, die ihnen äußerlich gar nicht gleichen. |
| Hintergrund: Der Bologna-Prozess
Hamburg (dpa) - Die Bildungsminister von 29 Staaten haben 1999 im italienischen Bologna einen europäischen Hochschulraum vereinbart. Grundlage dafür ist eine einheitliche Studienstruktur mit den aufeinander aufbauenden Abschlüssen Bachelor, Master und Promotion. |
| Überleben der Tasmanischen Teufel doch möglich?
London (dpa) - Ein ansteckender Gesichtskrebs droht den Tasmanischen Teufel auszurotten - jetzt haben australische Forscher jedoch Hinweise gefunden, wonach die Raubtiere vielleicht doch in der Wildnis überleben könnten. |
| Forscher entdecken neuen Faktor bei Schlaganfällen
Würzburg (dpa) - Bislang hatten Mediziner bei der Erforschung von Schlaganfällen vor allem die Blutgerinnung im Blick - nun haben Würzburger Wissenschaftler herausgefunden, dass auch bestimmte Immunzellen eine wichtige Rolle spielen. |
| Mehrheit der Unis mit Studien-Reform zufrieden
Berlin (dpa) - Zehn Jahre nach dem Start der Bologna-Studienreform sehen 58 Prozent der europäischen Hochschulen den eingeschlagen Weg als «sehr positiv» an. 38 Prozent räumen aber ein, dass die Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse auch «gemischte Ergebnisse» hervorgebracht habe. |
| Macho-Männchen lassen Orang-Utan-Weibchen kalt
Tuanan/Basel (dpa) - Orang-Utan-Weibchen lassen sich nicht von Macho-Männchen blenden. Das fanden Forscher auf Borneo heraus, die ein besonderes Brüllen aus der Orang-Utan-«Sprache» entschlüsselt haben. |
| Karlsruhe hat keine Einwände gegen CERN
Karlsruhe/Genf (dpa) - Angst vor Schwarzen Löchern hat keine Chance bei den Karlsruher Verfassungsrichter. Sie nahmen eine Verfassungsbeschwerde gegen Versuchsreihen am europäischen Teilchenforschungszentrum CERN nicht zur Entscheidung an. |
| Physiker beobachten «frühkindlichen» Sonnenfleck
Freiburg (dpa) - Freiburger Sonnenphysiker haben mit ihrem Teleskop in Teneriffa weltweit erstmals die «frühkindliche Entwicklung» eines Sonnenflecks beobachtet. |
| Sterberate bei Blutvergiftung steigt
München (dpa) - In den vergangenen Jahren hat die Sterberate bei Blutvergiftungen nach Medizinerauskunft deutlich zugenommen. |
| Chamäleonzunge auch bei Kälte blitzschnell
Washington (dpa) - Die gummibandähnliche Zunge des Chamäleons schnellt selbst bei Kälte schlagartig hervor. Gewöhnliche Muskeln der Reptilien fahren ihre Kraft bei tieferen Temperaturen dagegen herunter. |
| Ernährung beeinflusst Genaktivität in der Plazenta
Washington (dpa) - Weibliche Föten sind besser vor Ernährungsfehlern der Mutter geschützt als männliche. Dies legt eine Untersuchung US-amerikanischer Forscher an Mäusen nahe. |
| Weltweit erster Fischtrawler mit «SkySails»-Zugdrachen
Hamburg/IJmuiden (dpa) - Deutschlands größtes Fischereifahrzeug nutzt den Wind als zusätzliche Energiequelle. Als erster Fischtrawler weltweit startete die 141 Meter lange «Maartje Theadora» im niederländischen IJmuiden zu ihrer «Jungfernfahrt mit Drachensegel». |
| Seltene Elefanten-Zwillingsgeburt in Thailand
Bangkok (dpa) - Gleich zwei Mini-Dickhäuter hat eine Elefantendame in Thailand zur Welt gebracht. Die Zwillinge kamen am Samstag im Abstand von zwei Stunden in der Provinz Surin im Osten Thailands zur Welt, berichtete die Zeitung «The Nation» am Sonntag. |
| Von wegen Frau am Steuer - neue Studie
Stuttgart (dpa) - Von wegen Frauen am Steuer: das vermeintlich schwache Geschlecht ist am Steuer besonders stark. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Auto Clubs Europa (ACE) anlässlich des Internationalen Frauentages an diesem Montag (8. März). |
| Weltweit bekommt jede Frau nur noch 2,6 Kinder
New York (dpa) - Die Zahl der Kinder bei Frauen im gebärfähigen Alter ist innerhalb von 35 Jahren weltweit fast auf die Hälfte geschrumpft. Im Zeitraum 1970 bis 1975 hatten Frauen im globalen Durchschnitt noch 4,7 Kinder. Heute bringen Frauen nur noch 2,6 Babys zur Welt. |
| Methangas blubbert aus dem sibirischen Meeresgrund
Washington (dpa) Aus dem Meeresgrund unter der Ostsibirischen See entweicht deutlich mehr Methan als bislang angenommen. Beinahe acht Teragramm also etwa acht Millionen Tonnen Kohlenstoff in Form des klimarelevanten Gases gelangen dort pro Jahr aus dem Meer in die Atmosphäre. |
| Nach Erdbeben in Chile kürzere Tage
Washington (dpa) - Das Erdbeben von Chile hat auch die Tageszeit durcheinandergebracht. Wie das Forschungszentrum «Jet Propulsion Laboratory» in Pasadena, mitteilte, hat die Naturkatastrophe vom vergangenen Samstag die Tage verkürzt: und zwar um genau 1,26 Millionstel Sekunden. |
| Südsternwarte fotografiert «Sternenkindergarten»
Garching/Hamburg (dpa) - Astronomen der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben einen schillernden «Sternenkindergarten» in einer Nachbargalaxie der Milchstraße fotografiert. |

















