Thüringen und Sachsen prüfen Gefängnisneubau
Bei einem gemeinsamen Neubau könne die Anstalt vielleicht um die 900 Haftplätze verfügen. Das müsse allerdings noch geprüft werden. Das gelte auch für den möglichen Standort, sagte Poppenhäger. Beide Länder setzen zunächst eine Arbeitsgruppe ein. Der Minister rechnet noch in diesem Jahr mit einer Entscheidung. Baubeginn für ein neues Gefängnis könnte frühestens in drei bis vier Jahren sein.
Die Justizminister vereinbarten bei ihrem Treffen außerdem, die schulische und berufliche Ausbildung von Gefangenen im Jugendstrafvollzug zu vernetzen. Aufgaben bei verschiedenen Ausbildungsgängen sollen künftig verteilt werden. Dank der räumlichen Nähe könnten gemeinsam kostengünstige Strukturen entwickelt werden.
dpa
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